5 Bestandteile einer markanten Marke
- von Tanja Heiss
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Bestimmt stolpert ihr häufig über Menschen und Marken, die irgendwie alle das gleiche von sich erzählen und für die ähnliche Werte stehen. Im Gesundheitswesen geht es häufig um Wertschätzung, in der IT und Technologieunternehmen um Innovation und im Zusammenhang mit Arbeitgebermarken sprechen die meisten Unternehmen von Work-Life-Balance und familiärer Arbeitsatmosphäre. Nicht nur, dass diese Worthülsen bei vielen Organisationen gar nicht authentisch sind: sie unterscheiden sich nicht voneinander. Somit geraten sie einerseits schnell in Vergessenheit und andererseits erreichen sie ihre Ziele nicht.
Menschen und Marken bleiben uns im Kopf, wenn sie eine unverwechselbare DNA, eine eigene Persönlichkeit oder kurz gesagt Ecken und Kanten haben. Beispiele für markante Marken sind Apple, BMW oder RedBull. Auch wenn wir auf Werbeanzeigen oder in TV-Spots das Markenlogo nicht sehen würden, erkennen wir die Marke sofort. Das liegt an der Tonalität, der Bild- und Tonsprache, den Farben und der Designsprache.
Nach dem think moto Markenmodell gibt es die Brand BiosTM-Markenbestandteile, die zum strategischen Aufbau einer Marke gehören.
1. Schaubild der Brand BiosTM-Markenbestandteile
2. Fragestellungen zur Ausarbeitung der Markenelemente
3. Gründe für den Aufbau einer markanten Marke
4. Die Elemente der Markenstrategie
Schaubild der Brand Bios-Markenbestandteile
Fragestellungen zur Ausarbeitung der Markenelemente
Betrachten wir die Elemente einmal im Einzelnen:
Bestandteil |
Ziel |
Fragestellungen |
Beispiel |
Verhalten |
Erlebbarkeit |
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Image |
Einzigartigkeit |
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Angebote |
Relevanz |
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Geschichte |
Glaubwürdigkeit |
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Gründe für den Aufbau einer markanten Marke
Warum du Zeit in eine Markenstrategie investieren solltest? Aus diesen Gründen lohnt sich der Aufbau einer markanten Marke:
- Du gewinnst mehr Kunden:
Interessenten fühlen sich von einer starken und erfolgreichen Marke angesprochen. Sie nehmen diese Marke professioneller und angemessener war als Mitbewerber. - Du machst mehr Umsatz:
Ein besonderes Markenimage gibt dir die Möglichkeit höhere Preise und Zusatzleistungen zu fakturieren. Zusätzliche Kunden und der Ausbau von bestehenden Kunden zahlt ebenfalls darauf ein. - Du bekommst mehr Bewerbungen:
Auch Mitarbeitende werden durch eine starke und sichtbare Marke angesprochen. Sie identifizieren sich mit den Markenwerten und erkennen die Vorteile einer Zusammenarbeit. - Du hast geringere Kosten in Vertrieb und Marketing:
Menschen sprechen über starke und erfolgreiche Marken. Die Weiterempfehlungsrate steigt. Damit kannst du deine Ausgaben in Vertrieb und operatives Marketing stark reduzieren. - Du hast weniger Aufwand:
Wenn die Identität der Marke und das äußere Image auf Augenhöhe sind, erreichen Markenbotschaften direkt die Zielgruppe. Dadurch braucht es weniger Ressourcen, um Stellen zu besetzen oder Produkte zu verkaufen.
Die Elemente der Markenstrategie
Damit es dir gelingt, dass deine Marke alle Brand BiosTM-Markenbestandteile erfüllt, beschäftigen wir uns in einer Markenstrategie mit folgenden Elementen:
- Eine umfassende Analyse:
Neben Marktrecherchen sind Wettbewerbs-, SWOT- und Kompetenzanalyse an dieser Stelle relevant. Auf dieser Basis kann beispielsweise auch ein Differenzierungseignungsprofil - SMARTe Ziele:
Einerseits sind Markenziele wichtig, die nicht immer unbedingt messbar sind, aber auf den vier Ebenen Kunden, Mitarbeiter, Betriebswirtschaft und Prozesse ist es wichtig SMARTe Ziele zu definieren. - Spezifische Zielgruppen-Persona:
Ungefähr fünf bis sechs spezifische Zielgruppen-Persona sollte eine Organisation ansprechen. Darunter auch ein bis zwei Personas, die in Richtung Mitarbeiter- bzw. Bewerberzielgruppe gehen. - Eine klare Positionierung:
Die genaue Branche, die Produkte und Dienstleitungen, die Frage ob Premium- oder Servicemarke sollten im Rahmen der Positionierung geklärt werden. - Eine attraktive Vision:
Sie beschreibt das zukünftig gewünschte Bild einer Organisation, gibt dadurch langfristige Ziele vor, die über das Tagesgeschäft hinausgehen und zeichnet damit das Idealbild des Unternehmens. - Eine starke Mission:
Die Mission beschreibt den Unternehmenszweck, der auch als Daseinsberechtigung, Antrieb oder Warum verstanden wird. Der Unternehmenszweck bringt auf den Punkt, warum die Organisation existiert und beschreibt den Weg zur Verfolgung der Vision.
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